Laia Genc: Liaison Tonique

Das Trio gewann 2004 den internationalen Biberracher Jazzpreis und 2005 den 3. Preis im französischen Jazz wettbewerb in Paris, um nur die wichtigsten Auszeichnungen zu nennen. Kenner der Jazzmusik-Szene dürfen sich auf einen wahren Leckerbissen freuen: Zusammen mit Matthias Nowak (Bass) und Nils Tegen (Schlag zeug) tritt die junge, mit zahlreichen Preisen überhäufte Pianistin Laia Genc im Museum Baden auf.

Das Trio spielt hauptsächlich Eigenkompositionen, fast alle von Laia Genc. Von lyrisch modernen Klaviertriopassagen über impulsiv groovende Songs und einem spielerischen Umgang mit freier Improvisation versuchen die drei Musiker die Königsdisziplin des Jazzpianotrios auszureizen. Laia Genc ist Trägerin des „Kölner Jazzpreises 07″. Seit 2006 ist sie freiberuflich tätig und in der Kölner Szene aktiv mit ihren eigenen Projekten und Produktionen dabei.

Matthias Nowak, der zunächst ein klassisches Studium des Kontrabasses wählte, beendete seine Jazzstudien an der Musikhochschule Mannheim. Seit er als Bassist den Standort Köln gewählt hat, ist er in vielen Kölner Projekten zu finden. Nils Tegen studierte an der Musikhochschule Köln Jazzpiano und -komposition. Er hat seine Klavierstudien mit dem Konzertexamen abgeschlossen. Er spielt sowohl Klavier als auch Schlagzeug in verschiedenen Konstellationen. Als Sideman ist er in und um Köln am Schlagzeug sehr gefragt.

Das Museum Baden bewahrt nicht nur die Kunstsammlung der Stadt Solingen auf, die mit bekannten Namen wie Lovis Corinth, Franz von Stuck und Hans Thoma aufwarten kann, auch bedeutende Solinger Künstler wie Willi Deutzmann und Georg Meistermann finden hier ihren Platz. Eine wichtige Sammlung ist die Bürgerstiftung für verfemte Künste (Sammlung Gerhard Schneider). Jedes Jahr richtet das Museum die renommierte „Bergische Kunstausstellung“ aus, die wichtige Künstler der Gegenwart präsentiert und gibt auch besonders den jungen Talenten in wechselnden Ausstellungen die Möglichkeit, sich einem breiten Publikum vorzustellen.