Große Gala im Theater der Stadt Solingen

Durch das Programm führt Markus Jeroch – Wortartist, Jongleur, Kabarettist, großer Schauspieler. Markus Jeroch vereint sie alle in seiner Kunst. Wer ihn vor drei Jahren auf der großen Bühne des Theaters erlebt hat, weiß, wie witzig, skurril und wortgewaltig sein Programm ist.


Sleepless Night: „Kissenschlacht“

Die beiden Artisten Madeleine Rascher und Korbinian Gött zeigen in ihrem ersten Auftritt ihr komisches Talent. Ein kleiner Konflikt im nächtlichen Ehebett eskaliert zu einer rasanten Kissenschlacht. Bis die Fetzen fliegen, toben die beiden Streithähne um, auf und über das Bett und werfen dabei immer wieder ausgefeilte Muster mit ihren Kissen in die Luft.


Ulik mit seinem Programm „Tuba Mobil“

Ein durchgedrehter klassischer Tubist ist dem allgemeinen Motorisierungswahn erlegen. Wer je dieses irre Motorrad-Imitat auf der Bühne gesehen hat, träumt nie wieder von Harleys! Mit dem einzigartigen Versuch, eine Autobahnkarte auf der Tuba zu spielen, treibt Ulik mit schwerem Gerät und schrägen Noten das Publikum zum Lachkollaps.
Bei dieser ausgefallenen akrobatischen Musiknummer muss sich Ulik mit Explosionen, Feuer, einer gebrochenen Gabel und hysterischen Zuschauerinnen herumschlagen. Doch beim „Finale Furioso“ schweben er und die Zuschauer in einer Konfettiwolke davon!


Habbe und Meik

präsentieren „The Best“. Hartmut Ehrenfeld und Michael Aufenfehn sind die Erfinder des wunderbaren Maskentheaters „Habbe und Meik“.
Schon 2005 brachten sie das Solinger Publikum zum Staunen und Lachen mit ihrer großartigen Vorstellung. Woher kommt der Erfolg des vielfach ausgezeichneten Künstlerduos?
Es ist nicht nur die philosophische Tiefe der aus dem alltäglichen Leben gegriffenen Szenen, an denen sich die Protagonisten so lange reiben, bis sie zum Grund der Absurdität vorgedrungen sind.
Es sind auch nicht die atemberaubenden Fehltritte, Missverständnisse und Ungeschicklichkeiten, die sich beide erlauben, damit wir lachen können.
Es ist vor allem ihre anrührende Menschlichkeit, die die Zuschauer in ihren Bann zieht.
Schweigsam, das Gesicht hinter grotesken Masken, reicht eine leichte Körperdrehung, ein Kopfnicken, um
herzhaftes Lachen auszulösen. Die starren Masken scheinen zu leben.
Indem wir über Habbe und Meik lachen, lachen wir – ohne es eingestehen zu wollen – über uns und unsere
Schwächen. Auch deshalb, weil Habbe und Meik ihr Handwerk perfekt beherrschen und virtuos sämtliche Register des Varietes und der Comedie zu ziehen verstehen.
Grandios, wie die beiden ohne Worte, einzig allein durch zuweilen leise angedeutete Gesten und minimales Bühneninventar, die Phantasie der Zuschauer anregen. Da löst sich die Ausdrucksstarre der Masken auf und die
Gesichter scheinen zu leben.
Es ist fast zu schön und verrückt, um es beschreiben zu können, denn Habbe und Meik haben traumhafte Einfälle und gleichzeitig lässt sich jede ihrer Szenen hinterfragen. Das erhebt ihre Kunstweit übers Blödeln, über Klamauk, über leere Pantomime hinaus. Ihre Kleinkunst ist tat sächlichgroße Kunst.
Pfälzischer Merkur


Sleepless Night

Verführung im Tuch
Die mehrfach ausgezeichnete Darbietung im Tuch besticht durch Eleganz, kraftvolle Figuren und hervorragende Bewegungsqualität. Schwierigste Elemente aus Partnertrapez, Strapatentechnik und Tuchartistik vereinen sich zu einem besonderen Highlight.
Die beiden Künstler erschaffen einen faszinierenden Akt von traumwandlerischer Leichtigkeit.

Einfach berauschend, mit welcher Sinnlichkeit Madeleine Rascher und Korbinian Gött miteinander spielten, sich gegenseitig hielten und wunderschön grazil über dem Bett an den Tüchern schwebten. Zum Ende des federleichten Traums schwebten weiße und blaue Federn zu Boden – atemberaubend.
Märkische Oderzeitung

Preisträger der Festivals:
Festival Mondial du Cirque de Demain, Paris 2007
Variete- und Zirkusfestival, Dresden 2005
SolyCirco-Festival, Sylt 2005


Marcus Jeroch

Anspruch und Spaß, Sinn und Unsinn, Witz und Wahn. Marcus Jeroch, der Grenzgänger zwischen Körper- und Sprachkunst, erhielt so unterschiedliche Auszeichnungen wie den Sonderpreis des Deutschen Kabarettpreises des Nürnberger Burgtheaters, den Deutschen Comedypreis des Köln Comedy Festivals, sowie die Bronzemedaille beim weltberühmten Zirkusfestival Mondial de Paris.
Ein Wortspektakel, zu dem es nicht anzuraten ist, den Geist an der Garderobe abzugeben!


Ulik

„Trommelgott“
Diese Nummer kann man eigentlich nicht in Worte fassen, aber sie lässt das Publikum erzittern: Akrobatik, Röhnrad, Stunt, Kodotrommel, Rhythmus, Musik, Schweiß, wenn Ulik der Trommel entsteigt, dann bleibt kein Auge trocken.
Mal mit satanischem, mal mit engelhaftem Grinsen traktiert er die Trommelfelle, vor allem die seiner Zuhörer!
Er versetzt sie in Schwingungen und bringt sie langsam zum Kochen: Diese Trommel ist wahrlich die Königin aller Trommeln.