25.6. Große Gala

Moderation: Georg Schweitzer

Georg Schweitzer

No Schorsch - No fun! Georg Schweitzer ist einer der besten in seiner Branche. Wer sich auf ihn einlässt, dem widerfährt nichts Gewöhnliches. Der studierte Künstler, professionelle Querdenker und wortgewandte Verrückte ist ein ganz besonderer Moderator, und das wird  bei den 19. Walder Theatertagen in der Gala am Samstag nicht unbemerkt bleiben.

Die Moderation wird bei diesem Blitzgeist zum Spontantheater, das noch lange in Erinnerung bleibt. Als Wort-Comedian hat er stets die Sprache im Sinn, treibt die Worte vor sich her und performt dabei blitzschnell und gescheit. So entstehen seine Witze: maßgeschneidert, charmant und gut gelaunt.

Michael Hatzius

Michael Hatzius

Natürlich ist es die allwissende mürrisch-charmante und bekannte Echse, die uns Menschen lehrt, dass wir nicht der Maßstab der Welt sind. Sie wird wie immer großmäulig neue Anekdoten aus ihrem bunten Leben zum Besten geben, thematisch durch Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft surfen und dabei auch nicht den entlegensten Winkel unmöglicher Gedankengänge auslassen. Dabei hat sie natürlich stets ein offenes Ohr für das Publikum, denn Improvisation ist die große Leidenschaft des mehrfach preisgekrönten Puppenspielers und Comedians.

Dass die Echse eine Puppe ist, die von Hatzius gespielt wird, kann das Publikum sehr schnell vergessen. Denn der Berliner lässt die Kunst des Puppenspiels als Kinderspiel erscheinen und seine gefeilten Texte wirken wie lockere Plauderei. Die Süddeutsche Zeitung schrieb „Der an der renommierten Ernst Busch Hochschule ausgebildete Puppenspieler sprengt mit einer im Prinzip ganz einfachen Handklapppuppe alle gewohnten Kabarettformen: Die Echse nahm den Saal im Sturm!“, und so hoffentlich auch bei der großen Gala der 19. Walder Theatertage.

Elastic

Elastic

Die fantastische Show “Artisto!” bietet neben Clownerie nicht nur Musik, sondern auch Akrobatik und Magie. In einem Wort kann man das Ganze als einen geschmackvollen Mix zwischen Poesie, Fantasie, Überraschung und körperlicher Performance bezeichnen. All das stellt Elastic, der Clown aus Belgien, dar - eine exzentrische und aberwitzige Figur. Alles endet immer irgendwie anders, als er sich das vorgestellt hat. Seine Show wird zu einem Feuerwerk aus urkomischen Unfällen. Seine Freude und sein Enthusiasmus sind für das Publikum nicht zu übersehen und seine liebenswerte Art lässt die Herzen der Zuschauer aufgehen. Er gewann schon viele Preise bei verschiedenen Festivals und auch der „Cirque du Soleil“ wurde schon auf den Clown aufmerksam.

Das französische Magazin La Nouvelle Gazette schrieb „Man könnte durch die große Anzahl an Clowns irgendwann müde werden, doch nicht bei ihm: Elastic erweckt das Kind in jedem von ihnen!“. Bei der großen Theatergala wird Elastic Auszüge aus der Show „Artisto!“ spielen und so in Windeseile das Publikum für sich gewinnen.

Muttis Kinder

Muttis Kinder

Ein Mikrofon, ein kleiner Lichtkegel, drei Menschen. Marcus faltet einen Notizzettel auseinander. Christopher nimmt ein Gläschen mit Reis aus der Hose. Claudia ist die Einzige, die keine Hosen trägt. Sie stellt eine Wasserflasche neben das Mikrofon auf den Boden. Flüstern. Räuspern. Ein leiser Ton. Und dann ...?

Muttis Kinder, das sind Claudia Graue, Marcus Melzwig und Christopher Nell. Die drei bilden zusammen ein A-Cappella Trio der Extraklasse, denn das Schicksal hat den geborenen Schauspielern ein Übermaß an musikalischem Talent in die Wiege gelegt. Und so singt das Trio nicht bloß, sondern gestaltet Lied und Song zu wundersam berührenden Miniaturen von feinem Gefühl, feiner Komik und feiner Traurigkeit. Durchströmt von Rock und Jazz vereinigen sich Improvisation und Perfektion, treffen auf Pop und Klassik und dann direkt ins Herz. Der Berliner Tagesspiegel schrieb über die drei „Tolles Trio, großer Jubel“.

HURyCAN

HURyCAN

Die Tänzer Candelaria Antelo und Arthur Bernard Bazin bilden seit 2013 das Duo HURyCAN. Mit ihrem Tanztheaterstück „Te Odiero“ gewannen sie zahlreiche Preise in Spanien, Frankreich und Deutschland. Bei unserer Theatergala zeigen die beiden Auszüge aus „Je Te Haime“, welches bei dem 27. Internationalen Theater- und Tanz Festival in Huesca (Spanien) den Preis für die beste Tanzperformance erhielt.

Es geht um Liebe und Hass, die starken, kraftvollen Emotionen, die manchmal miteinander verbunden scheinen, sich abwechseln und gegenseitig verstärken. Die beiden Tänzer bringen diesen Wechsel der Emotionen mit ihrer eigenen physischen Sprache zum Ausdruck. In einem zugleich gewaltsamen und gefühlvollen Tanz hassen und lieben sie sich, bekämpfen einander und versuchen, sich loszureißen, nur um im nächsten Moment wieder voneinander angezogen zu werden und sich innig und leidenschaftlich zu lieben. Es ist der Kampf der Geschlechter im ständigen Hin und Her der Gefühle.

 

Hotel iocandi

Hotel iocandi

Was passiert mit uns, wenn jemand in einen Raum hinein platzt? Wie kann die Präsenz einer anderen Person uns verändern und uns Trost schenken? Was bleibt von uns übrig in den Räumen, in denen wir mal lebten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das spanische Artistik-Trio Hotel iocandi in seiner Show „Esquerdes“.

„Esquerdes“  ist für Peter Wirtz eine ästhetische Verzauberung und war Liebe auf den ersten Blick. So ist es eigentlich keine Überraschung, dass es den Walder Theatertagen gelungen ist, diese Gruppe als Höhepunkt für das diesjährige Festival zu gewinnen. "Es gibt kaum eine Gruppe in Europa, die Musik, Theater und Akrobatik so schauspielerisch überzeugend und in einer Leichtigkeit präsentiert, dass man hofft, es gäbe kein Ende der Geschichte."

Eintritt:

21 € (erm. 13 €) bis 32 € VVK / 25 € (erm. 15 €) bis 36 € AK

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