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Thomas Philipzen erhält den Solinger Theater- und Kabarettpreis 2026

Alle zwei Jahre verleihen die Walder Theatertage in Kooperation mit der Stadt Solingen den Solinger Theater- und Kabarettpreis und würdigen damit herausragende künstlerische Leistungen.

In diesem Jahr wird ein herausragender Wortkünstler und Kabarettist mit dem Hauptpreis geehrt: Thomas Philipzen. Wir zeichnen damit einen Künstler aus, der seit 1988 mit seinem ersten Soloprogramm die Zuschauer in Deutschland begeistert. Seit 2025 ist er mit seinem achten Kabarettprogramm „Hirn in Teilzeit“ unterwegs. Als Moderator hat er in über 40 Varieté-Produktionen mitgewirkt.

Thomas Philipzen zieht seine Zuhörer und Zuschauer gleichermaßen mit seiner Wortkunst, seiner überwältigenden Mimik und Körpersprache in den Bann. Der vielfach ausgezeichnete Kabarettist begeistert seit Jahrzehnten mit unverwechselbarem Wortwitz, musikalischer Spielfreude und klugem Blick auf politische und gesellschaftliche Zusammenhänge.

Seine Programme sind wie kleine „Ein-Mann-Theaterstücke“ angelegt. Ein „Hölzchen-auf-Stöckchen“-Gebilde aus gleichermaßen klugen wie schrägen Gedanken, dargestellt mit allen Mitteln des Theaters.

Nach 20 Jahren mit STORNO, einem der erfolgreichsten Kabarettensembles Deutschlands, ist er jetzt mit seinem 8. Soloprogramm HIRN IN TEILZEIT auf Tournee. Mit diesem Programm hat er 2025 bei den Walder Theatertagen das Publikum in Solingen begeistert, das ihn überhaupt nicht mehr von der Bühne gehen lassen wollte. Seine zahlreichen Auftritte als Kabarettist und Moderator im Rahmen der Walder Theatertage während der vergangenen drei Jahrzehnte zeigen seine tiefe Verbundenheit zu Solingen.

Auszeichnungen:
Seit 1993 hat Thomas Philipzen zahlreiche Publikums- und Jurypreise erhalten, u.a. in Düsseldorf, in Landau, bei den Ruhrfestspielen oder mit dem Fernsehpreis „Silberner Kolumbus“ in Berlin.

Kategorie „Aufgefallen“


Den glanzvollen Rahmen der Preisverleihung 2026 gestaltet Panagiota Petridou, die als Moderatorin mit Charme, Spontaneität und Humor durch den Abend führt. Gemeinsam mit dem neuen Preisträger und weiteren Wortakrobatinnen und Wortakrobaten entsteht ein abwechslungsreiches Programm, das die Vielfalt des Kabaretts und der Wortkunst feiert – pointiert, überraschend und garantiert unterhaltsam.

Panagiota Petridou, Foto: Orion Dahlmann
Sascha Thamm, Foto: Olli Haas
Laura Brümmer, Foto: Rina Hahn

In der Kategorie „Aufgefallen“ werden in diesem Jahr gleich zwei Künstlerpersönlichkeiten ausgezeichnet, die auf ganz unterschiedliche Weise zeigen, wie vielfältig zeitgenössische Wortkunst sein kann: Sascha Thamm und Laura Brümmer.

Sascha Thamm hat sich mit pointierten Texten und einem geschärften Blick für die kleinen Abweichungen des Alltags als unverwechselbare Stimme der Szene etabliert. Sein Humor bewegt sich im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Ordnung und bewusstem Regelbruch, zwischen Verlässlichkeit und Irritation. Mit sprachlicher Experimentierfreude und bildstarken Formulierungen öffnet er neue Perspektiven auf das scheinbar Selbstverständliche.

Laura Brümmer richtet mit ihrem feinen Gespür für Zwischentöne ihren Blick auf die kleinen und großen Absurditäten des Alltags. Aus scheinbar beiläufigen Momenten entwickelt sie präzise beobachtete, humorvolle Erzählungen, die das Publikum unmittelbar wiedererkennt. Ihre Geschichten entstehen aus Begegnungen und Situationen, die viele im Alltag übersehen würden und entfalten auf der Bühne eine besondere, komische Kraft.